Erfahrungsaustausch zum Wohle der Jugend

Die Auswertung eines Erasmus+ Projekts mit interessanten Inhalten und Impulsen für die Zukunft

 

Im Jahre 2014 begann im Nagy Sándor József Gymnasium ein 3 jähriges Projekt zum Thema: Jugend und Gesundheit- Gesunde Lebensweise.

Wir alle wissen, dass dies ein sehr wichtiges und aktuelles Thema ist, mit dem es sich zu beschäftigen lohnt. So haben die 4 Teilnehmerländer Frankreich, Deutschland, Estland und Ungarn gemeinsam versucht, neue und hilfreiche Strategien zu entwickeln. Zuerst wurden an den teilnehmenden Schulen Schülerumfragen gestartet, um den aktuellen Stand zu ermitteln und die Schüler für dieses Thema zu sensibilisieren.

Im Laufe der einzelnen Mobilitäten an denen sowohl Schüler, als auch Lehrer teilnahmen, haben die Schüler neben den fremden Ländern und Kulturen auch die Lebensweise ihrer Projektpartner kennen lernen können. Das war der erste Schritt, um Ideen zu sammeln, wie man das Thema „Gesunde Lebensweise” für Schüler interessant machen könnte, ohne mit erhobenem Zeigefinger dazustehen. Schließlich hat man die Entwicklung eines Brettspiels zum Thema in Angriff genommen.

Die Gruppen trafen sich zur gemeinsamen Arbeit 2015 in Deutschland und Ungarn, 2016 in Frankreich und Estland und zum Projektabschluss 2017 noch einmal bei uns in Budakeszi. Das Produkt des Projektes ist jedem auf der Internetseite:  wordpress.com  zugänglich.

Am Ende  stellte sich die Frage nach der Langzeitwirkung solcher Projekte, wie man Schüler, Eltern und Lehrer in diese Projekte einbeziehen kann, wie man den Informationsfluss und die Öffentlichkeitsarbeit organisieren kann.

Aus diesem Grunde haben 7 Lehrer des Nagy Sándor József Gymnasiums im Sommer 2017 an einem einwöchigen Erfahrungsaustausch in Estland teilgenommen. Wir konnten dort sehr viele interessante Informationen über Ablauf und Organisation von Projekten sammeln. So gibt es in Estland an den Schulen einen Lehrer, der sich ausschließlich mit der Suche, Bewerbung und Durchführung von Projekten beschäftigt. Außerdem werden alle Projektinformationen aktuell auf Facebook veröffentlicht, sodass Schüler und Eltern immer im Bilde sind. Ganz nebenbei war für uns natürlich auch der Ablauf des Schulalltags, die technische  Ausstattung und die Personalfrage von Interesse. So hatten wir die Möglichkeit mehrere Schulen und Gymnasien zu besuchen und waren positiv überrascht und auch ein bisschen neidisch beim Anblick der technischen Ausrüstung, die unseren Kollegen in Estland zur Verfügung steht.

Nach unserer Heimkehr haben wir im Herbst auf einem öffentlichen Forum im Gymnasium Kollegen aus unserer und anderen Schulen die gesammelten Erfahrungen und Eindrücke dargelegt und diskutiert.

Erfahrung verdoppelt sich, wenn man sie teilt!  – Und genau das war unser Ziel.

 

Vincze Jutta

Erfahrungsaustausch zum Wohle der Jugend

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